Performance & Core Web Vitals

Website-Sanierung.
Erst messen, dann anfassen.

Messen

Sanieren

Ausliefern

Überwachen

01 — Vorgehen

Fast jede langsame Website ist aus guten Gründen langsam geworden

Über die Jahre kommen ein Plugin, ein Tracking-Skript, ein Chat-Fenster und ein paar große Bilder dazu – jedes für sich harmlos, in Summe zäh. Niemand hat etwas falsch gemacht, es ist einfach gewachsen.

Deshalb fangen wir nicht mit dem Umbau an, sondern mit der Messung. Wir sehen uns Labordaten und Felddaten an: Das Labor sagt, ob eine Änderung wirkt, das Feld sagt, ob es jemandem auffällt.

Danach sortieren wir die Maßnahmen nach Wirkung und Aufwand – und Sie entscheiden, wie weit Sie gehen wollen.

Manchmal lautet die Antwort: Die drei billigsten Maßnahmen reichen. Wie das in einem echten Projekt aussah, steht in unserem Beitrag zu Core Web Vitals. Bestandsseiten übernehmen wir auch dann, wenn wir sie nicht selbst gebaut haben.

Oben ein Ladeverlauf mit sechs langen, gestaffelten Balken und einer spät liegenden Markierung für den größten Inhaltsbereich. Unten derselbe Verlauf mit vier kurzen Balken und deutlich früherer Markierung.
02 — Größenordnung

Was dabei herauskommen kann

Werte aus einem umgesetzten Projekt, gemessen vor und nach der Sanierung.

Largest Contentful Paint

4,1 s

1,6 s

Cumulative Layout Shift

0,21

0,02

Interaction to Next Paint

340 ms

120 ms

Jedes Projekt liegt anders. Als Versprechen taugen diese Zahlen nicht, als Größenordnung schon.

03 — Ursachen

Wo die Zeit verloren geht

Das sehen wir uns an – in dieser Reihenfolge, weil oben meistens am meisten liegt:

  • 01

    Bilder: Formate, Größen, sinnvolles Nachladen statt Kameraauflösung im Kopfbereich

  • 02

    Schriften: lokal eingebunden, auf das Nötige reduziert, ohne Sprung beim Austausch

  • 03

    Plugins: was wird wirklich gebraucht, was schleppt die Seite nur mit

  • 04

    Theme und Page Builder: Markup-Ballast, der bei jedem Aufruf mitgeliefert wird

  • 05

    Skripte Dritter: Tracking, Chat, Karten, Consent – oft der größte Einzelposten

  • 06

    Layoutsprünge: Banner ohne feste Höhe, Bilder ohne Maßangaben, Nachladen im Sichtbereich

  • 07

    Server und Auslieferung: Caching, Komprimierung, Konfiguration – bis hin zum Umzug

  • 08

    Datenbank und Backend: langsame Abfragen, Autoload-Ballast, aus dem Ruder gelaufene Cronjobs

Wenn am Ende ein Neubau sinnvoller ist, führt der Weg zu

Block-Themes & Gutenberg

04 — Ablauf

So läuft eine Sanierung

01

Messen

Labordaten und Felddaten, Ist-Zustand dokumentiert. Damit hinterher niemand über Gefühle diskutieren muss.

02

Priorisieren

Maßnahmen nach Wirkung und Aufwand sortiert, mit Einschätzung, was jede einzelne bringt. Sie entscheiden, was davon gemacht wird.

03

Umbauen

Auf unserem Server, mit Vorschau und jederzeit einsehbarem Projektstatus. Der laufende Betrieb bleibt davon unberührt.

04

Nachmessen

Jede Maßnahme einzeln nachgemessen. So ist belegt, was gewirkt hat – und was man sich beim nächsten Mal sparen kann.

05 — Danach

Damit es nicht wieder abrutscht.

Laufende Überwachung

Eine sanierte Seite bleibt nicht von allein schnell. Eine Kampagne, ein neues Einbindungs-Skript, ein Stapel frisch hochgeladener Bilder – und die Werte wandern zurück. Deshalb bleiben wir dran:

Wiederkehrende Messung nach größeren Änderungen und Kampagnen

Meldung, bevor die Werte in den roten Bereich rutschen – nicht danach

Bildaufbereitung im Redaktionsalltag: Größen und Formate laufen automatisch mit

Leitplanken für neue Skripte: Was dazukommt, sehen wir uns vorher an

Ansprechbar, wenn ein Drittanbieter die Seite ausbremst

06 — Einordnung

Was wir nicht versprechen

Ehrlich gerechnet

Wir sichern keine bestimmten Messwerte zu. Ladezeiten hängen von Dingen ab, die nicht alle uns gehören: Inhalte, Skripte von Drittanbietern, Endgeräte und Netze Ihrer Besucher.

Was wir zusagen: Wir messen vorher, wir sagen Ihnen vorab, was realistisch drin ist, und wir weisen jede Maßnahme einzeln nach. Und wenn sich eine Sanierung nicht lohnt, weil die Seite ohnehin ersetzt gehört, sagen wir das – auch wenn der kleinere Auftrag für uns bequemer wäre.